Es ist bereits 23 Uhr, die Kinder sind im Bett und der Tag geht bald zu Neige. Morgen habe ich meinen dritten A4e-Tag.
Mein SuperCoach Ulli wies mich beim letzten Meeting an, einen Lebenslauf zu schreiben und mich in Sachen Existenzgründung zu erkundigen.
Der Lebenslauf – ich habe ihn noch nicht geschrieben, weil mir der Name einer Firma, bei der ich in jungen Jahren gearbeitet habe, partout nicht mehr einfallen wollte. Es war eine Firma, dessen Namen lediglich aus drei Buchstaben bestand. Seit einer Woche grüble ich nun nach diesen drei Buchstaben. Die Firma gibt es leider seit etlichen Jahren nicht mehr, die Internetrecherche bringt mich nicht weiter.
Die ganze Woche grübelte ich also hin und her. Wie war gleich der Name? AKW, UKW, FKK, CDU, SED, AGB, KGB – oder waren es vielleicht 4 Buchstaben? LMAA?
Es half nichts! Je mehr ich mich konzentrierte, um so weniger wollte mir dieser Name einfallen.
Ich verließ mich also auf mein persönliches Glück und wußte: alles wird gut! Ich legte das leere Blatt, auf dem ich meinen Lebensverlauf aufzeichnen wollte auf unbestimmte Zeit beiseite und beschloss, den Lebenslauf erst dann zu skizzieren, wenn mir dieser Name mit den 3 Buchstaben wieder einfallen wollte.
Und siehe da – potzblitz – 5 Minuten vor Toreschluß schießt mir der Name ganz spontan in den Kopf.
Es ist nun 23 Uhr und 10 Minuten, mein Lebenslauf ist perfekt und ich kann schlafen gehen.
Dienstag, 19. Mai 2009
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